3 Schritte um bewusst das Jahr zu vollenden

Wie jedes Jahr stauen sich die Energien Richtung Weihnachten und Jahresende nochmals heftig an. Eigentlich sollte alles ruhiger werden und die ersehnte Besinnung sich einstellen, doch das Gegenteil ist meist der Fall.

Das Bewusstseinsfeld verdichtet sich und die Menschen sind noch gestresster als sowieso schon. Dazu trägt auch der Anspruch an ein möglichst harmonisches Familienfest bei, welches jedoch meist alle bisher unterdrückten Konflikte an die Oberfläche holt. Einerlei ob mit oder ohne Familie.

Zum modernen Konsumstress kommen noch die vielen „Kleinigkeiten“, die man gerne noch im alten Jahr abgeschlossen haben möchte. Schnell noch die letzten Rechnungen begleichen und den Müll vom Sommerfest raus bringen 😉

Umso wichtiger ist es jetzt für dich – wenn du zu den Menschen gehörst, die bewusster selbst ihr Leben kreieren wollen – sich von diesem energetischen Stressstrudel nicht mitreißen zu lassen.

Schritt 1: Halte inne und ATME

Atme bewusst, wann immer du den Raum verlässt und einen neuen betrittst. Atme und spüre dich. Fühle dich in deiner Mitte und bleib bei dir im Auge des Orkans.

Das ist sicher leichter gesagt als getan. Und wenn du es liest, denkst du vielleicht: „Ach ja klar, mach ich!“ Schwupp und schon ist es im nächsten Taumel der äußeren Sensationen schon wieder vergessen.

Die Dinge, die uns weiterhelfen sind einfach. Oft zu einfach. So einfach, dass wir ihnen keine große Bedeutung beimessen. Atmen! Tut doch jeder.

Ja,… grad so um zu überleben. Aber wer atmet bewusst und tief und fühlt sich selbst dabei und nimmt die Sensationen IM Körperspürbewusstsein wahr? Und das auf dem Weihnachtsmarkt?

Wenn du das tust, dann hat der Kopf auch seine kurze Pause und darf sich leeren. Eine kleine Meditation im Alltag. Jede Minute praktizierbar. Funktioniert. Zu einfach?

Der Mensch an sich hat es gerne kompliziert

Er möchte eine ganze Wissenschaft hinter jeder Methode und noch einige Studien von bekannten Professoren, nur dann kann es auch gut sein und was bringen.

Ich sage dir: Nein… die ganze Medizin hat ihr Latein, damit der „Patient“ sich dumm fühlt und zu dem Arzt hinaufschaut. Ich möchte, dass du zu dir selbst hinaufschaust und in deine volle Größe kommst.

Dir bewusst wirst, welch wunderbares Wesen du bist. Ausgestattet mit den Fähigkeiten, dich und dein Leben ins Lichte zu verändern und dein Herz mit Liebe zu füllen und dich selbst zu heilen und zu befreien.

Nichtsdestotrotz hat auch noch kein Arzt wohl je gesagt: „Atme nicht soviel bewusst. Das ist nicht gut.“ 😉

Was unterscheidet bewusst atmen vom normalen atmen?

Normal atmest du nebenbei und nimmst meist nicht mal wahr, dass du es tust. Meist erst, wenn die Nase verstopft ist, du niesen musst oder es mit einem tiefen Seufzer verbindest.

Wer bewusst atmet, spürt, wie sich die Atmung im Körper ausdehnt, wie die Luft durch die Nase zieht, welche Temperatur sie hat. Du nimmst wahr, bis wohin deine Atemwelle läuft und wo sie blockiert ist.

Während du bewusst atmest, denkst du nicht viel. Das Kopfkarussel hat Pause.

Platz zum Fühlen. Bauch, Herz, Hals … wie fühlt es sich an? Du brauchst die Frage noch nicht einmal stellen, wenn du bewusst atmest, offenbaren sich dir deine Gefühle von alleine und liefern dir wichtige Botschaften.

Zum Beispiel ob deine Bedürfnisse erfüllt sind oder nicht, deine Grenzen gewahrt werden oder es noch was auf der inneren Ebene zu erledigen gilt: Ein Konflikt gelöst werden möchte, eine Verbindung verabschiedet werden oder ob es eine Portion Selbstvergebung braucht.

Wie oft warst du in einer Situation, wo dir im Nachhinein aufgefallen ist, das du nicht ganz da warst und eigentlich lieber anders gehandelt oder kommuniziert hättest?

Wäre dir das auch so passiert, wenn du bewusst geatmet hättest?

 

Ich atme also bin ich

Atem ist nicht nur Leben. Atem ist Bewusstsein und die Verbindung zum sogenannten „göttlichen Bewusstsein“. Die befreite Tiefenatmung >  ist der Schlüssel zu dir selbst, der Weg zu deinem wahren Wesenskern.

Wer bewusst atmet entschleunigst automatisch. Es geht gar nicht anders. Du steigst automatisch aus dem Stressfeld der anderen aus und kommst ganz bei dir selbst an. Du bist mehr in der Wahrnehmung (weibliche Energie) als im Agieren (männliche Energie).

Vieles verändert sich alleine dadurch, dass es wahrgenommen wird.

Wer bewusst atmet, kann bewusster kreieren und schöpferisch tätig sein. Durch die Wahrnehmungserweiterung findet gleichzeitig eine Bewusstseinserweiterung statt, die immer mit neuen Kreationsmöglichkeiten einhergeht.

Durch die Entschleunigung >  kannst du bewusster kommunizieren und damit klarer kreieren. Jede Kommunikation > ist auch eine Kreation.

Atme beim Reden und höre dir selber zu mit der Frage:

„Will ich das kreieren, was ich da sage?“

Genauso wichtig, wie dir jetzt deinen Raum zum bewussten Atmen zu nehmen, ist dir Zeit zu nehmen das Jahr zu reflektieren. Dein 2017. Nicht das da draußen. Sondern das, was das da draußen mit dir gemacht hat. Um dich dann ganz gehörig dafür zu wertschätzen > 😉

Schritt 2: Wertschätze dich in die Fülle

Wir leben in einer Welt, wo wir stets unerreichbare Ideale vorgespielt bekommen. Und es ist egal ob in der Modewelt oder der spirituellen Erleuchtung, die Karriereleiter oder in die ideale Familie.

Überall schöne Bilder von fernen Welten, die uns selbst Minderwert >  fühlen lassen und uns in ein Hamsterrad des „immer-besser-Werdens“ und „nie-genug-Seins“ treiben.

Dieses Hamsterrad einmal anhalten und aussteigen bitte! Ein Hamsterrad hat keinen Zielbahnhof, es läuft endlos weiter.

Um dort anzukommen, wo du eigentlich hin möchtest, während du deinen Idealen hinterher rennst und schnaufst, braucht es Selbstwertschätzung. Bedingungslose unverblümte Selbstwertschätzung und Dankbarkeit für alles, was dir dadurch begegnen konnte.

Leg einmal die linke Hand auf dein Herz und nimm dir Zeit, folgende Fragen zu beantworten.

Am besten lässt du dir jeden Monat des Jahres noch einmal Revue passieren und holst auch die schon vergessenen und bisher für zu banal abgetanen Dinge hervor:

Was hast du in diesem Jahr alles kreiert?

Welche inneren Prozesse hast du gemacht und transformiert?

Was hast du realisiert, wovon du im vorherigen Jahr noch geträumt hast?

Wie fühlt sich das an, dich dafür tief zu wertschätzen, dich selbst zu loben und dir innerlich auf die Schulter zu klopfen und ganz stolz auf dich zu sein?

Genieße es, wenn dir nun warm ums Herz wird.

Schritt 3: Lass los und mach Platz für Neue Erfahrungen

Wenn du schon Ideen fürs kommende Jahr hast und sogenannte gute Vorsätze schmiedest, ist es als erster Schritt notwendig, vorerst dafür Platz zu machen. D.h. jene Dinge, Verhaltensweisen, Persönlichkeitsanteile aber auch Beziehungen und Glaubenssätze loszulassen, die dir nicht mehr dienen und dem Neuen im Weg stehen.

Was möchtest du jetzt verabschieden?

Ich liebe es, dafür ein kleines Feuerritual zu machen. Alles was ich verabschieden möchte, schreibe ich einzeln auf viele kleine Zettel. Dann mache ich ein kleines Feuer (es geht auch eine Kerze auf dem Balkon) und verbrenne diese nacheinander.

Dabei atme ich und lasse bewusst die damit verbundenen Energien gehen. Vielleicht magst du auch dieses oder ein ähnliches Ritual machen?

Das Feuer reinigt und bringt Licht ins Dunkle…

Erst dann macht es Sinn, sich dem zu widmen, was Neues im nächsten Jahr entstehen möchte. Doch dazu mehr in einem anderen Blog. Bis dahin freue ich mich sehr, wenn du in den Kommentaren schreibst, wofür du dich wertschätzt und was du losgelassen hast.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Melde dich zu unserem Newsletter an!