Warum ein neuer Umgang mit Informationen sinnvoll ist

Informationsüberflutung

Ist dir das auch schon passiert, dass du von einer zur nächsten Information geklickt hast und danach in depressive Zustände gefallen bist?

Es ist schon hart in diesen Zeiten des Erwachens. Immer deutlicher wird es, dass wir scheinbar ohne Grenzen beherrscht und manipuliert werden. Wer genau hinhört, braucht auch keine „Verschwörungstheorien“, um dies zu erkennen.

Mich haben politische Nachrichten früher überhaupt nicht interessiert. Es laaaangweilte mich und ich fand sie leer und skurril. Irgendetwas fehlte und ein Teil von mir konnte sie nicht ernst nehmen. Heute weiß ich, dass es der Gehalt der Worte sind, die fehlen und dass es etwas dahinter gibt, was durchaus wichtig ist, es ernst zu nehmen.

Mit dem Internet änderte sich mein Interesse. Durch die geniale Aufbereitung einiger, tiefer hinter die Kulissen schauenden Köpfe (z.B. Kabarettisten wie Volker Pispers >>), konnte ich auch dem politischen Weltgeschehen durchaus etwas abgewinnen.

Mittlerweile habe ich ein gutes Gefühl dafür bekommen, welche Nachrichten für mich relevant sind und welche mich nur von mir selbst und meinem Weg ablenken.

Doch bis ich dort angekommen war, hatte ich einige „Nachrichtendepressionen“ zu durchstehen. Sicher ein Grund, weshalb viele Menschen sich gar nicht mehr informieren. Wem oder was soll man überhaupt noch glauben? Es scheint so, dass zu jeder Meinung irgendwo die passende Gegenstudie oder Beweislage zu finden ist. Ist Milch nun gut oder nicht? Biosoja auch schon genverseucht? 9/11 … was war das nochmal für eine Sprengung? Ach ja und ist die Erde nun rund oder flach? Werden wir von Reptiloiden regiert oder sind die „da Oben“ einfach nur dumm? Wem kann ich trauen und wem nicht? Dann doch lieber aus die Maus, raus in die Natur und rein in die „heile Welt“, fern von den Schreckensnachrichten aus der digitalen Buchse.

Ich bin draußen und was sehe ich?: Menschen, die unbewusst Werbung für Coca Cola laufen, weil das T-Shirt im Angebot war. In einem ganz normalen Supermarkt stufe ich 75 % der Produkte mit überdimensionalem Zuckergehalt als nicht konsumierbar ein, die anderen 15 % sind chemieverseuchte Reinigungsmittel und Kosmetika, was ich weder Umwelt noch meinem Körper antun möchte. 5 % sind legale Drogen und die restlichen 5 % essbare Nahrung leider nicht oder nur aus gefaktem biologischen Anbau. Ich kauf Wasser, nehme das Bisphenol-A >> der Plastikflasche in kauf und bin raus. Am Meer wird es wohl besser sein.

Angekommen bei den Klippen liegt eine Aschenbecherportion Kippen, eine leere Chipstüte weht unerreichbar für mich ins Meer. Wo ist sie hin – die unberührte Natur? Ich befinde mich übrigens in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet. Ein Jammertal von Gefühlen durchströmt mich. Es gibt kein Entrinnen vor den schlechten Nachrichten dieser Welt. Unbewusstheit reicht der zerstörerischen Bösartigkeit die Hand. Beide spielen sich wunderbar zu.

Ein Trauerspiel des 21. Jahrhunderts

Gestern war mal wieder „Portaltag“. Die ganze Woche streiten sich schon die spirituellen Lager, ob nun meditiert werden sollte oder lieber nicht, ob dadurch lichte oder dunkle Energien unseren Planeten bereichern… Ich bin dessen müde.

Die Drahtzieher reiben sich die Hände. Es läuft wunderbar nach Plan. Alle machen mit und bekriegen sich gegenseitig in bester Absicht. Countdown Selbstzerstörung ist eingeleitet.

Ich muss schmunzeln. Ja, vor 10 Jahren habe ich noch gedacht, wenn es hier Dicke kommt, wandere ich halt aus. Woanders gibt es ja noch das Paradies. Dass dem nicht so ist, war mir zum Glück schon bewusst, bevor ich es getan habe.

Doch nun, was tun? Einige haben aufgegeben und warten nur noch auf den Tod oder die rettenden Aliens. Andere verdrängen all die zerstörerischen Kräfte und interpretieren es einfach in Liebe um. Auch ein Weg, fragt sich nur wohin?

Ich hingegen habe mich entschieden in Kontakt zu bleiben

In Kontakt mit mir, meinen Gefühlen (!), meiner Wahrheit, die ich im Herzen spüre und in konstruktiver Ausrichtung auf das, woran ich beteiligt bin mit zu kreieren.

Ich lasse mich berühren, von dem was ich wahrnehme. Digital, analog oder direkt. Egal ob Film, Nachricht oder Natur. Ich nehme wahr und spüre in mich hinein, was es mit mir macht und in mir auslöst. Ich lasse mich davon BERÜHREN. Atme den Schmerz, den es auslöst und wachse darüber hinaus. Lass mich kurz in die Ohnmacht fallen und fühle mit. Stehe aus eigener Kraft daraus auf und verbinde mich mit dem, was ich noch alles bin: Meiner Seele, meiner Urkraft und meiner Aufgabe, warum ich hierher gekommen bin. Es hat alles einen Sinn.

Wenn ich in mein Leben zurückblicke, dann war all mein persönliches Leid not-wendig, um mich zu verändern, für mein Wachstum, meine Klärung und Entwicklung. Warum sollte es im großen Ganzen anders sein?

Die Frage ist nur:

Wieviel Leid braucht es noch …

… bis es die Menschen erreicht, berührt, sie die Schmerzen (mit-)fühlen und selbstverantwortlich etwas verändern?

Ich kenne die Antwort nicht und glaube auch keinem Propheten

Meinem Verständnis nach haben wir die Zukunft selbst in der Hand. Wenn wir aufwachen aus dem Schlaf der Unbewusstheit und unsere Gefühle und Emotionen für die Transformation nutzen, anstatt sie zu unterdrücken, dann stehen die Chancen gut. Mit Freude sehe ich an anderen Tagen die vielen positiven Nachrichten, die sehr kraftvoll und mutgebend zuwinken. Begegne Menschen, die ihr Leid als Antrieb genommen haben und sich nicht mehr beirren lassen. Welch Freude der lichtvollen Seite dieser Welt Aufmerksamkeit zu geben.

Meine Formel für den Umgang mit der Informationsüberflutung:

60 %

meiner Aufmerksamkeit widme ich der Neuausrichtung auf das, was ich für die Zukunft kreieren möchte. Ich lenke meine Energie in Projekte, die dem Leben in lichter Art dienen. Ich halte meinen Fokus auf die Informationen, die positive Gefühle auslösen und mich nähren.

10 %

meiner Energie lasse ich mich treiben und schaue mir meine Resonanzen in der Umwelt und im Internet an. Ich überprüfe mit meinem Körperecho und meinem Herzen, welche Informationen für mich relevant und wesentlich sind und sortiere radikal aus.

30 %

nur atmen – spüren – leben … ohne Absicht, im wahr-nehmen. In diese Zeit fallen auch meine persönlichen (Transformations-) Prozesse. Ich genehmige mir für dieses Zeitfenster alle Kommunikationskanäle zu schließen und den Input zu pausieren.

Wie du neu mit Informationen umgehst:

Atme achtsam in deine Brust, deinen Bauch und Hals, während du etwas liest. Nimm die Information nicht nur mit dem Kopf auf, sondern spüre, was diese Information mit dir macht. Die Gefühle und dein Herz geben dir wertvolle Informationen auf einer anderen Ebene.

Macht eine Information dich traurig kann es pures Mitgefühl sein, für das was dir begegnet. Hält die Traurigkeit länger an und lässt sich nicht in einigen Atemwellen durchfühlen, dann liegt wahrscheinlich was Tieferes dahinter. Entweder hat es dir etwas Ungeheiltes von dir gespiegelt oder es ruft deine Seele, dass du etwas dazu beitragen kannst, es zu verändern. So oder so. Es besteht Transformationsbedarf.

Macht dich eine Information wütend, kannst du sicher sein, hier stimmt etwas für dich nicht. Schaue welche Wahrheit in deiner Wut darauf wartet von dir ausgedrückt zu werden. Dieser Blogbeitrag >> über den Umgang mit Emotionen kann dir dabei hilfreich sein.

Macht dir eine Information Angst, nehme sie an die Hand und atme ins Herz. Sei dir bewusst, dass nicht Geld sondern Angst die Welt regiert und viel Geld mit ihr gemacht wird. Schau ob die Angst im Kopf entsteht oder eine tiefere Resonanz im Körper hat. Angst im Kopf kannst du durch bewusste Absicht die Energie entziehen. Angst im Körper ist ein Hinweis auf eine reale Bedrohung oder ein unverarbeitetes Geschehen.

Wenn dich Informationen verwirren, kann es sein, dass es an der Zeit ist, dein Weltbild zu hinterfragen. Alles was du in der Schule gelernt hast und bisher aus den Medien dich beeinflusst hat, wartet darauf, in Frage gestellt zu werden. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Information die Absicht enthält, dich zu verwirren und von dir selbst und deinem Weg abzubringen.

3 Fragen helfen in diesem Fall weiter:

Was passiert, wenn ich mein bisheriges Weltbild verändere und diese neue Information annehme?

Welchen Einfluß hätte das auf mein Leben?

Wäre dies wesentlich und wichtig?

Wenn nein, kannst du diese Information getrost löschen, egal ob wahr oder unwahr. Wenn ja, dann ist es sinnvoll tiefer ins Spüren zu kommen, was sich da hinter in dir verbirgt.

Ungünstig ist es, Informationen nur mit dem Kopf zu empfangen.

Menschen, die vorwiegend nur im Kopf sind, also Verstandesmenschen, intellektuelle Menschen oder einfach durch Medien und Computer/Handyverspielte abgelenkte Menschen, sind leicht zu lenken. Zu lenken nach den Interessen der Regierungen, spirituellen Gurus, Medien & Groß-Konzernen. Sie dienen quasi dem System anstatt sich selbst. Da sie keine innere Autorität entwickelt haben, mit der sie das abgleichen können, was ihnen im Außen begegnet.

Innere Autorität können wir übers Spüren, Fühlen, Wahrnehmen der inneren Stimme und Herzverbundenheit entwickeln. Menschen, die im Herz angeschlossen und verbunden sind, stellen eine „Bedrohung“ des kaltherzigen, zerstörerischen Systems dar. (Es sei dabei auf das letzte Interview von Lady Di>> hingewiesen).

Denn diese Menschen folgen nicht den Anweisungen von Außen, sondern sich selbst und ihrem Seelenplan. Und zum Glück werden es immer mehr. Ich freue mich darauf euch allen zu begegnen. Ihr Ungehorsamen, ihr Ver-rückten, Optimisten und Pioniere der neuen Zeit!

4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Medi, ich spüre schon eine Weile nach…und meine Berührtseintränen sind noch feucht in den Augenwinkeln. Ich fühle mich mit dir sehr
    verbunden, mein Erfahrungsweg mit dem Umgang von Informationen gleicht deinem sehr. Und in deiner Formel finde ich mich auch wieder. Seit Jahren ist
    es mein Weg „mit dem Körperecho und dem Herzen“ die Resonanz zu spüren und Entscheidungen zu treffen. Mein Leben aus meiner Wahrheit heraus zu leben erfüllt und beglückt mich. Ich lerne immer mehr Pioniere der neuen Zeit kennen und wir inspirieren und beflügeln uns. Herzlichen Dank an dich und Stefan, Barbara

    1. Liebe Barbara,
      jaaaa … wir werden immer mehr! Wie schön dieses Gefühl miteinander verbunden zu sein. Ich danke dir von Herzen für dein Feedback … es tut gut, wenn es ankommt 🙂

  2. Liebe Medi,
    ich danke dir für diesen wunderbaren, wahren Artikel. Genau so geht es mir gerade auch… du sprichst mir quasi aus dem Herzen.
    Irgendwas ist anders …. es fällt/fiel mir plötzlich schwer, die Liebe zu allem was ist zu fühlen. Ja, zu viele Informationen…
    Da lese ich deinen Artikel und fühle mich wieder verbunden. 🙂
    Und jaaaaa, wir werden immer mehr!
    Herzengruß Birgit

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