Wie Du sinnvoll mit destruktiven Energien umgehst

Wie Du sinnvoll mit destruktiven Energien umgehst

Es geht schon länger und immer mehr um die „Wurst“. Um nichts Geringeres als unsere Zukunft. Unsere und die unserer Kinder, die des Planeten und allen Wesen, die hier leben. Es ist so bedeutend, dass es schwer fassbar ist, dass noch immer einige Menschen davor die Augen verschließen und mit „banalen“ Ablenkungs-Tätigkeiten im Hamsterrad des Alltags verweilen. Doch das wird immer schwieriger – zum Glück.

Denn wir erschaffen unsere Zukunft, unsere Realität stetig selber. Und zwar nicht nur mit unseren Gedanken, Gefühlen und geistigen Bildern, sondern auch mit den unerlösten Themen der Vergangenheit, die uns wieder und wieder präsentiert werden, bis wir es doch endlich einmal konstruktiv angehen und heilen.

Dem Destruktivem ein lichtes Gegenüber sein

Eigentlich hätte ich aus diesem Artikel mindestens 3 machen können. Doch angesichts dessen, was momentan gebraucht wird, habe ich mich dazu entschieden, diese gehaltvollen Informationen kompakt heraus zu geben. Viele, wenn nicht gar wir alle, haben derzeit die große Herausforderung mit destruktiven Energien um zu gehen, bzw. uns davon abzugrenzen und ihnen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Im Außen scheint es endlos…. hat man einmal begonnen hinter die Kulissen der Großkonzerne und Regierungen zu schauen, kann man kaum noch etwas „normal“ kaufen. Muss den Fernseher aus dem Fenster schmeißen, aufhören „Leichen“ zu essen, nicht selten den Job wechseln, sich mit den Hintergründen unseres Finanz- und Steuersystems beschäftigen und beginnen, selbstverantwortlich an konstruktiven Lösungen zu arbeiten.

Das ist ein immer sichtbarer werdender Teil der destruktiven Energien, die uns begegnen. Doch es gibt sie dementsprechend auch in uns. Es sind lebensverneinende bis vernichtende Gedanken mit denen wir uns selbst – unter einem gehörigen Energieaufwand –  „fertig machen“.

Vorab kurz zur Definition:

konstruktiv = lebensbejahend, lösungsorientiert, licht (bewusst) und förderlich für Gesundheit und Heilung

destruktiv = lebensverneinend, in der „Schleife“ bleiben, dunkel (unbewusst), vernichtend und herunterziehend

Nicht nur mit unseren Gedanken, Gefühlen und Bildern erschaffen wir die Realität, sondern auch mit unseren ungelösten Themen und ungeheilter Vergangenheit. Wenn Du wirklich zum/r „Schöpfer/in“ Deines Lebens werden möchtest, dann geht kein Weg an der Transformation Deines persönlichen Schattens dran vorbei.

Alles andere ist lichtes „Gesülze“, welches den karmischen „Dreck“ unter den Teppich kehrt. Ich sage das hier mal so deutlich, da besonders in der spirituellen Welt gerne getäuscht und das Schöpferbewusstsein für „Werde Millionär“ und Multi-Level-Marketing missbraucht wird.

Zurück zu der Destruktivität in mir und Dir. Da ich aus der „dunklen Ära“ meines Seelenweges komme, habe ich dieses Leben viel damit zu tun, die Destruktivität zu erkennen, zu würdigen und dann zu verabschieden….

… wenn Du gerade über das Wort „würdigen“ gestolpert bist, dann möchte ich kurz erinnern: Alles hat seine Existenzberechtigung und ist zu etwas gut. Auch destruktive Energien. Durch diese erlangen wir eine Tiefe im Bewusstsein und im Gefühlshaushalt, die wir ohne nicht erreichen könnten. Willst Du etwas nur „loswerden“ ohne es vorher zu umarmen und den tieferen Sinn darin zu erkennen, wirst Du feststellen, dass es nicht funktioniert sondern nur noch größer wird.

Die geläufigsten destruktiven Energieströme, die viele Menschen derzeit innerlich beschäftigen:

1. Unwert / Minderwert. Mit dem ,WIE Du über Dich denkst, machst Du Dich klein, fertig und lässt Dich unwert fühlen. Es sind Stimmen in Deinem Kopf, die sagen, dass Du nicht gut genug bist, etwas FALSCH gemacht hast, es nicht verdient hast, zu dumm bist, es nicht kannst usw. Es ist ein Teil in Dir, der über Dich urteilt, Dich beschimpft oder in einer anderen Art und Weise auf jeden Fall NICHT fördert, sondern herunterdrückt.

2. Ängste und Sorgen über die Zukunft. Ob es die Sorge über einen möglichen Unfall, eines finanziellen Ruins oder ganze Weltuntergangsschreckensszenarien sind. Es sind meist Bilder in Deinem Kopf, die diese Ängste auslösen und Dich beschäftigen, während das, was Du eigentlich tun könntest, um an einer lichtvollen Zukunft zu arbeiten, auf der Strecke bleibt.

3. Todessehnsucht. Du sehnst Dich nach Ruhe und Frieden, da alte quälende Emotionen wieder und wieder Dich durchspülen und kein Ende in Sicht ist. Du hast das Gefühl, diese Prozesse sind endlos und haben ja doch nichts gebracht.

4. Resignation. Im Angesicht der Weltenlage und der Vielfalt dessen, was sich Deiner Meinung nach ändern müsste – auch in Dir, resignierst Du schon bevor Du wirklich begonnen hast. Oder die bisherigen Versuche kannst Du nicht genug wertschätzen und tust sie als Fehlversuche ab und kapituliert vor Deiner Lebensaufgabe.

5. Du fühlst Dich schuldig. Ob in zwischenmenschlichen Beziehungen (ständig entschuldigst Du Dich) oder an der Umweltzerstörung und Flüchtlingslage. Du bist zumindest mit Schuld daran und das lässt Dich schwer tragen. Ach und da war ja auch noch der Weltkrieg… Opa war dabei… und das trägst Du auch noch mit für ihn.

6. Leben und Leben lassen ist Deine Devise, bloß niemand „ankacken“. Willst auch selbst in Ruhe gelassen werden und keiner hat das Recht Dich auf Deine „Schattenseiten“ aufmerksam zu machen. Du tust es ja auch nicht. Dafür frisst Du den ganzen Ärger und die Wut, die Dich eigentlich darauf aufmerksam machen möchte, dass da etwas nicht stimmt und in Ordnung gebracht werden möchte, in Dich hinein. Und in ein paar Jahren wunderst Du Dich über die Diagnose… z.B. Krebs.

Ich denke Du wirst zumindest in einem Ansatz, dem einen oder anderen Teil in Dir schon begegnet sein. Wie Du bemerkst, spreche ich in Anteilen. Das ist insofern sinnvoll, da wir dadurch gleich mit einschließen, dass wir auch noch andere Teile in uns haben, die sogar zeitgleich aktiv sein können. Und wenn sie das noch nicht sind, ist es ein sinnvoller Weg, sie zu aktivieren und den destruktiven Teilen ein lichtes Gegenüber sein zu lassen.

Der ultimative Schlüssel im Umgang mit destruktiven Energien

Wir können die destruktiven Energien nicht zerstören oder ignorieren. Doch wir sollten ihnen ein klares lichtes Gegenüber sein. Ihnen nicht mehr zur Verfügung stehen und diese Energie wie ein Kampfkünstler umlenken lernen. (Einen gewissen Teil kann man auch ablösen und verabschieden, wenn es um das Thema Besetzungen und alte Seelenanteile geht – aber das sprengt den Rahmen dieses Artikels).

Licht und SchattenDie Dunkelheit ist nicht so mächtig, weil sie so dunkel ist, sondern weil das Licht noch nicht so hell leuchtet

Dafür ist es hilfreich sich darin zu üben, die verschiedenen Teile der Persönlichkeit separat zu betrachten. Wenn ein einschränkender Gedanke kommt, mal zu schauen (vor dem geistigen Auge entstehen nicht selten Bilder dazu) wer da eigentlich spricht. Es zeigen sich die Stimmen unserer Eltern und Ahnen. Die Stimme der Gesellschaft, der Lehrer und Freunde wie „Feinde“. Und besonders subtil die Stimme der manipulierenden Medien. Besonders beim Thema Unwert und Ängste spielen diese in unserer Generation eine große Rolle.

Wie viele „Informationen“ und Bilder hast Du schon in Deinem Leben gesehen (Fernsehen, Zeitschriften, Nachrichten…) die Dir Angst vor der Zukunft und Deinen Mitmenschen gemacht haben ?…. und u.U. unbewusst immer noch tun.

Wie viele Aussagen und Bilder hast Du in Deinem Leben schon gesehen (Filme, Werbung …), die Dir das Gefühl gegeben haben zu dick, zu hässlich, zu unerfolgreich, zu unbedeutend u.s.w. zu sein?

Daher ist der erste Schritt, Dir bewusst zu machen, WO die Gedanken, Bilder und Emotionen eigentlich ihren Ursprung haben. Und Dich damit nicht mehr voll zu identifizieren. Du bist nicht dieser Teil der so denkt und fühlt, sondern da ist ein Teil von Dir, der so denkt und fühlt und u.U. noch nicht einmal zu Dir gehört. Das nur mal so als Anregung vorweg.

Konkret könnte ein sinnvoller Umgang so aussehen:

zu 1) Unwert. Benutze die gleiche Energie, die Du GEGEN Dich selbst gerichtet hast und lenke sie um 180 Grad um. Nimm diese Kraft und richte sie auf den Teil, der Dich verurteilt, richtet, nieder und klein macht. Anstatt Dich selbst zu zerstören, erlaube Dir im Geiste dem destruktiven Teil einen Spiegel vorzuhalten und sende ihm die Energie zurück.

Mache Dir bewusst, dass vielfältige rein profitorientierte Konzerne daran verdienen, dass Du Dich auf die ein oder andere Weise unwert fühlst. Und ändere es, indem Du Dich selbst lobst, motivierst und liebevoll in Deinen Wachstumsschritten begleitest. Setze den destruktiven Stimmen und Anteilen mit Deiner Wut eine klare Grenze. Licht bedeutet nicht nur Liebe und Sonnenschein, sondern auch mit gehöriger Kraft und Klarheit dem Destruktiven eine Grenze setzen.

zu 2) Ängste und Sorgen. Nimm Deine Ängste und Sorgen, wie ein kleines Kind an die Hand und zeige ihnen eine lebenswerte lichte Zukunft. Schaue Filme wie „Tomorrow“>> und andere hoffnungsvolle Informationen. Erlaube Dir zu Träumen und füttere Deine Träume mit Energie und Aufmerksamkeit. Entziehe den Ängsten und Sorgen Deine Energie und verlagere sie auf das, was Du erleben möchtest. Auch hier gilt: Du kannst die Ängste nicht einfach wegschieben, doch Dich damit umarmen. Kommuniziere mit Dir, wie mit einem kleinen Kind, was Angst vor dem Monster unter dem Bett hat. Und sei auch hier bewusst, dass verängstigte Menschen leicht zu lenken und zu regieren sind. Versicherungen verdienen sich an Ihnen eine goldene Nase. Arbeite an einer guten Erdung und Anbindung an Deine Seele (z.B. täglich tief ins Herzzentrum atmen). Löse Deine Themen, die Dich aus dem Urvertrauen katapultiert haben und sei mutig, Dein Selbst zu leben.

zu 3) Todessehnsucht. Welcher Teil von Dir möchte sterben? Gedanken an Selbstmord oder Lebensmüdigkeit hat meiner Erfahrung nach damit zu tun, dass es an der Zeit ist einen alten (Seelen)Anteil von Dir zu verabschieden. Auch hier ist es wieder hilfreich, Dich selbst als multidimensionales Wesen zu begreifen, welches sich in vielen verschiedenen Anteile erfährt. Welcher Teil dient Dir nicht mehr für den nächsten Schritt in Deinem Wachstum? Das kann eine Rolle sein, die Du für jemanden gespielt hast oder ein bestimmtes Verhaltensmuster, welches so stark war, dass es zu einem Persönlichkeitsanteil geworden ist. Würdige und danke diesem Teil für seine Dienste und die Erfahrungen, die Du sie mit ihm machen durftest und erlaube ihm dann zu gehen.

zu 4) Resignation ist ein Nein zu den Prozessen des Lebens. Stelle Dich vor den Tod und wähle erneut. Resignation ist eine Art lebendiger Tod. Möchtest Du diesen leben oder ein wahres Leben, aus dem Du mit reichhaltiger Erfahrungen eines Tages in den tatsächlichen Tod gehen kannst? Entscheide Dich immer wieder erneut für ein FÜR. Ein JA. Stärke Deine positiven Ausrichtungen MIT allen Herausforderungen, die Dir das Leben immer wieder stellt. Lies dazu auch „Der Schmerz des Lebens“ >>

zu 5) Schuld. Es gibt ein Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Kannst Du den spüren? Gibst Du Dir Schuld, hast Du etwas wieder gut zu machen, trägst die Last der Konsequenzen allein, machst Dich kleiner als Du sein könntest und bleibst stecken. Übernimmst Du hingegen Verantwortung für Dein bisheriges Handeln, dann bist Du bereit daraus zu lernen und die Betroffenheit zu spüren, wenn jemand davon verletzt wurde. Diese Betroffenheit ist das Mitgefühl, was es anstatt einer „anerzogenen Entschuldigung“ wirklich braucht. Auf einer anderen Ebene mag es sogar sehr wichtig gewesen sein, dass Du für jemand anderen ein „Arschengel“ warst. (Radikale Vergebung hilft >>)
Der weit verbreitete Glauben, der Mensch sei schuld an der Umweltzerstörung halte ich für sehr verallgemeinert. Und beobachte selbstzerstörende Glaubenssätze, wie: Wenn der Mensch endlich verschwindet, ist alles wieder gut hier auf der Erde..

Es ist NICHT der Mensch an sich. Es sind destruktive Energien, die in und durch uns Menschen wirken. Bei einigen mehr, bei anderen weniger. Diese Energien existieren auch im Universum, wenn es die Menschheit als solche nicht mehr geben würde. Zum Teil gehören diese Energien auch hier zum Planeten Erde, um den Seelen bestimmte Erfahrungen zu ermöglichen.
Der Glaube, der Mensch sei an allem schuld, spielt bestimmten äußeren destruktiven Kräften wunderbar zu. Der Mensch, der jedoch die Fähigkeit entwickelt, die (selbst-)zerstörerischen Kräfte in sich und um sich herum zu erkennen, wird seine Energie dafür einsetzen, diesen konstruktive Lösungen entgegen zu setzen. Andere zu ent-schulden und die Verantwortung für den eigenen Teil zu übernehmen, sich erlauben auch Ursache sein zu dürfen, und Schuld nicht anzunehmen, dass bringt uns Meilensteine weiter.

Zu 6) Gleichgültigkeit. Es ist schon lange nicht mehr egal, was die Japaner auf der anderen Seite des Planeten ins Wasser kippen. Genauso wenig ist es für das Kollektiv egal, ob Dein Nachbar bestimmte Bewusstseinsschritte macht oder nicht. Es darf Dich also wütend machen, wenn Du Dich einsetzt für umweltbewusste Lebensweisen, die Tiefen Deiner eigenen destruktiven Abgründe klärst und transformierst und siehst, wie andere den Müll aus dem Fenster werfen, ihre Energie für lebenszerstörende und den Geist vernebelnde Produkte ausgeben und sich einen „Dreck“ um ihr Seelenleben kümmern. Du darfst dazu stehen, dass das für Dich NICHT stimmig ist und Dir das auch nicht schön meditieren möchtest. Auch hier gilt wieder … das Destruktive ist nur so mächtig, weil das Lichte nicht so hell leuchtet. Und wie schon gesagt, heißt licht sein nicht gleich lieb sein. Sondern auch beherzt seine eigene Wahrheit aussprechen. Wenn nötig mit geklärter Wut. Wenn diese direkt die Seele des anderen anspricht, dann löst dies sofort eine Transformation aus.

Und nach wie vor schreit dieser ganze Planet mit seinen 9 Milliarden Menschen nach nötiger Veränderung ins lichte Bewusstsein mit unendlich vielen konstruktiven Lösungen. Sei Du eine davon!

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