Wertschätzt Du die Welt, die Du Dir wünschst?

lichte Projekte

Zur Karnevalszeit ist Teneriffa das Zweite Rio de Janeiro. Erzählte man uns. Als ehemals Norddeutsche sind wir dieser Festivität nicht so nah. Da ist Karneval eher etwas exotisches. Der Bremer Samba-Karneval war dort das größte Spektakel. Und das war auch echt nett.
So wollten wir uns dieses Ereignis hier nicht entgehen lassen.

Perücke und eine schrille Brille aufgesetzt und ab nach Santa Cruz. Der Bus dorthin war schon so überfüllt, dass er an unserer Haltestelle einfach vorbeifuhr. Doch das öffentliche Verkehrsnetz ist hier zum Glück gut ausgebaut, der nächste nahm uns mit.

Angekommen versanken wir schnell in dicht an dicht gequetschter Menschenmasse. Wir atmeten uns durch völlige Reizüberflutung gepaart mit leichter Platzangst.

Es war laut und vermüllt, aber auch wunderbar kreativ und bunt. Viele Menschen haben sich Monate auf dieses Ereignis vorbereitet und originelle Kostüme genäht und gebastelt. Das war wirklich sehr beeindruckend.

Die energetische Schwingung: eine Mischung aus Mittelalter und einer verdrogten Orgie. Dennoch erwähnenswert friedlich, wenn wir da an andere alkoholisierte Massenveranstaltungen mit viel Gegröhle und Gerempel zurückdenken. Menschen aus aller Welt flogen für dieses Ereignis her, um für eine kurze Zeit, dem wohl sonst eher grauen Alltag, zu entfliehen.

Für uns ein landesunabhängiger Kulturschock, mehr noch ein Bewusstseins-Schock.

In Anbetracht der globalen Gesamtlage unseres Planeten verursachen solcher Art Menschenmassen – wo trotz aller Kostüme und Feierlaune nur die wenigsten wirklich erfüllt aus lichten neugierigen Augen blicken – bei uns ein halb verzweifeltes, fast unverständliches Kopfschütteln.

Wohl mitfühlend mit all den verdrängten, unbewussten Schmerz- und Schattenanteilen, die sich auf der 3D Ebene in den Bergen von Müll wiederspiegelten.

Hier ein kleiner Eindruck:

Ein anderer Teil ist mitfühlend mit uns selbst und dem Schmerz, den dieser unbewusste Umgang mit sich und der Umwelt in uns auslöst.

Dann denke ich, wie viel Zeit, Energie und Geld diese Menschen in diesen Tagen hier investiert haben, um ein wenig mehr Lust und Freude in ihrem Leben zu fühlen. Die Halbwertzeit dieses Vergnügens mal außer Acht gelassen.

Und auch geht mir durch den Kopf, wie viel ähnliche Veranstaltungen genau heute irgendwo anders, jetzt gerade ebenso viele Menschenmassen anziehen. Fußball …?

AUA

 

Eine Woche später:

veganes Cafe

Wir besuchen ein kleines veganes Cafe, welches hier vor wenigen Monaten erst eröffnet hat. Super feiner selbstgebackener veganer Kuchen, sogar veganes Tiramisu haben sie hier. Ich kann zwischen Kaffee mit Hafermilch, Sojamilch oder Mandelmilch wählen. Aber auch normale Kuhmilch, wenn ich wollte. Kein verstaubter Dogmatismus.

Die Räume sind liebevoll bemalt und laden ein lange zu verweilen. Eine gewisse harmonische Ruhe und Hoffnung auf die Zukunft ist hier energetisch zu spüren.

Ich gehe auf die Toilette. Das Wasser am Waschbecken funktioniert nicht. Die Einnahmen der letzten Wochen reichen wohl nicht für die Reparatur. Kein Wunder. Wir haben für 2 Kaffee mit 4 Stück Kuchen (war sooo lecker und gesund ;-)) 11,20 € bezahlt. Was bleibt da schon übrig?

Ich denke zurück an den Karneval. Wie viel hat wohl CocaCola davon profitiert? Oder Starbucks? Nur ein Beispiel.

Was sind den Menschen nachhaltige Alternativen wert. Ich selbst fühle mich erinnert an die Ent-täuschungen in meinem Leben: Einige Projekte mit viel Herz ins Leben gebracht zu haben, die dann erstmal auf großes Desinteresse gestoßen sind.

 

Worin hatte ich mich getäuscht?

In meiner lichten Intention, die Welt zu verbessern? Darin, dass Herzenssachen doch naiv und nicht existenzsichernd sind? War ich irgendwie nicht gut genug? Nicht professionell genug? Selbstzweifel nagten an mir nach jedem „scheitern“.

 

Was ist, wenn es anders wäre?

In Anbetracht dieses Massenbewusstseins: Vielleicht war die Zeit noch nicht reif? Vielleicht konnten diese Menschen meine – mit Liebe in die Welt gebrachten – Projekte noch gar nicht empfangen. Vielleicht war ich schon immer gut genug. Vielleicht habe ich mich in den Menschen getäuscht oder habe nicht zu meiner vollen gefühlten Wahrheit gestanden?

Sicher hatte ich viele unbewussten Programme, die zu diesen Resonanzen führten.

Heute nach vielen scheinbaren Niederlagen schreibe ich diesen Blog und ich liebe es. Ich liebe es zu inspirieren, passende Bilder zu gestalten. Wenn ich all unsere Websiten und Ausbildungsunterlagen anschaue, fühle ich unser Herzblut welches wir über die letzten Jahre in unser Wirken investiert haben. Ich denke zurück an all die vielen Menschen, die wir begleiten durften und die somit ihren Wirkungskreis vergrößerten. Und ich wertschätze dies mehr, als dass ich schaue, was noch zu verbessern wäre.

 

Was hat mir auf diesem Weg geholfen?

Die wenigen Menschen, die mein Licht und meine Intention in den schweren Zeiten erkannten. Die mir damals die Anerkennung und Wertschätzung für mein Wesen entgegenbrachten, wozu ich selbst noch nicht imstande war.

Mit der Zeit wuchs die Wertschätzung für mich und mein Tun und ich erkannte, dass es ein kollektives Problem ist. Das es einen allgemeinen Wertewandel braucht. Und das es wichtig ist, bei all der Liebe auch eine finanzielle Wertschätzung zu geben und zu nehmen.

Geld an sich ist nicht schlecht. Es ist unser Tauschmittel, eine Energieform, die in viele andere Energieformen auf 3D schnell zu wandeln ist.

 

Post Facebook

Heute liebe ich es, dies weiterzugeben.

Wir posten das vegane Cafe auf Facebook, hinterlassen ein gutes Trinkgeld und verabschieden uns mit wertschätzenden Worten für diesen Ort. Wenn Du hier auf Teneriffa im Urlaub bist oder mal eines unserer Seminare hier besuchst, dann trinke Deinen Kaffee bitte auch hier:

Malaika – La revolucion del gusto

Calle Mequinez 49 – Puerto de la Cruz – Tel:+34 922 195 714

 

Kennst Du jemand, der jetzt gerade Deine wertschätzenden Worte brauchen kann? Kennst Du Projekte in Deiner Umgebung, die ums Bestehen kämpfen?

In welcher Welt willst Du leben? Entscheide Dich täglich neu, wem Du Dein Geld, Deine Zeit und Aufmerksamkeit schenkst!

Zu dieser Geschichte und der jetzt nötigen Werteverschiebung habe ich hier noch ein paar Worte:

Dein tägliches Training zum bewussten Umgang mit Deiner Schöpferkraft!

hier >>>

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